Aktionswochenende gegen Tierversuche in Bremen

Am Wochenende des 28. Aprils 2012, dem internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche, fanden in Bremen im Rahmen eines Aktionswochenendes gegen Tierversuche verschiedene Aktionen statt.

Kundgebung gegen Air France/KLM
Am Freitag den 27. April 2012 trafen sich rund 20 Aktivist_innen der Vegan Connection und der Tierbefreier_innen aus Hamburg am Terminal von Air France/KLM am Bremer Flughafen. Die dreieinhalbstündige Kundgebung fand unter der strengen Beobachtung eines halben Dutzends Polizisten statt. (mehr…)

Aufruf zur Beteiligung an den antikapitalistischen Mai-Aktionstagen in Frankfurt

Für den 16. bis 19. Mai ruft ein breites Bündnis verschiedener sozialer und politischer Bewegungen zu Aktionstagen gegen die hegemoniale Krisenpolitik in Frankfurt am Main auf. Es gibt für Initiativen und Akteure der Tierbefreiungsbewegung gute Gründe, die gegenwärtige Krisenproteste nicht an sich vorbei ziehen zu lassen. Machen wir uns keine Illusionen: Dass die Bedürfnisse von Tieren in der gegenwärtigen Gesellschaft einen Dreck gelten, ist nicht nur Folge eines vermeintlich fehlenden moralischen Bewusstseins der Bevölkerungsmehrheit. Vielmehr hat die kapitalistische Wirtschaftsweise, welche gegenwärtig mit sozialen Angriffen und Entdemokratisierungen bis aufs Messer verteidigt wird, für nicht-menschliche Individuen nicht mehr übrig, als Waren oder Produktionsmittel zu sein. Die massenhafte Gefangenhaltung von Tieren und Schlachtungen im Akkord sind die hässlichen Folgen der Inwertsetzung der Tiere. Eine tatsächliche Veränderung des durch Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnissen geprägten Mensch-Tier-Verhältnis bedarf stattdessen grundlegender gesellschaftlicher Veränderungen, die vor allem auf der der Überwindung dieser zutiefst destruktiven Ökonomie basiert! (mehr…)

Aufruf zum Aktionswochenende 27. bis 28. April in Bremen

Aktionswochenende zu Ärzte-gegen-Tierversuche-Demo

Gegen Tier­ver­su­che und jede Form der Tier­aus­beu­tung

Am letz­ten April­wo­chen­en­de wer­den wir in Bre­men viel­fäl­tig und ent­schlos­sen gegen die Aus­beu­tung von Tie­ren de­mons­trie­ren. Neben einer Kund­ge­bung gegen den Trans­port von Ver­such­stie­ren durch Air Fran­ce wer­den wir uns mit einem Tier­be­frei­ungs­block an der von den Ärz­ten gegen Tier­ver­su­che or­ga­ni­sier­ten Groß­de­mons­tra­ti­on am 28. April be­tei­li­gen. Dar­über hin­aus ist eine Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung ge­plant, mit der wir auf un­se­re An­lie­gen auf­merk­sam ma­chen wer­den. (mehr…)

Auf ein drittes …

Am Samstag dem 7. April findet die bisher dritte Protestkundebung gegen
Tierhaltung bei Zirkus Belly statt.

Kundgebung vorm Zirkus
Treffen um 14 Uhr auf dem Max Bahr Parkplatz!
Bahnlinie 1 Richtung Osterholz / Weserpark bis Werner-Steenken-Straße

Nach den bisher weniger witzigen verbalen sowie körperlichen Angriffen
seitens der Zirkusmitarbeiter_innen ist eine Weiterführung der Proteste
umso erforderlicher!

Lassen wir uns in unserem Kampf gegen die Benutzung, Ausbeutung,
Verdingung und Entwürdigung unserer nicht-menschlichen Mitlebewesen nicht
durch dummes Gepöbel der Täter_innen unterkriegen.
Bis zu letzt!

Wir sehen uns auf der Straße!

In Gedenken der ausgebeuteten Lebewesen der Zirkusse

Am 30.03. versammelten wir uns mit rund 10 Tierrechtler_innen in der Innenstadt Zevens, um auf die Missstände der Zirkusindustrie aufmerksam zu machen. Der Zirkus „Charles Knie“ gastierte vom 30. März bis zum 01. April in der Stadt und rühmt sich mit „internationalen Star-Artisten, lustigen Entertainern und Tieren aus aller Welt in rund 50 Gastspielorten“.
Zu lachen gibt es hier lange nichts mehr bei rund 100 Tieren, welche (wenn überhaupt) nur während der Zirkusnummer in der Manege aus ihren viel zu kleinen und engen Käfigen sich 10 Minuten lang „bewegen“ dürfen. (mehr…)

Niedersachsen ist Zweiter beim Fleischexport

aus den NDR Kurzmeldungen
| 29.03.2012 11:46

In Niedersachsen sind im vergangenen Jahr 1,8 Millionen Schlachtungen
ausgeführt worden. Damit liegt Niedersachsen nach Nordrhein-Westphalen
bundesweit auf Platz zwei bei Fleischerzeugung und -export. Jedes vierte
exportierte Kilogramm Fleisch stammt aus Niedersachsen. Wichtigste
Abnehmer sind Russland, Italien und die Niederlande. Die 2010 nach
Russland exportierten Mengen belaufen sich auf 120.000 Tonnen in einem
Wert von 118 Millionen Euro.

Lautstark gegen Circus Belly

Am 24. März demonstrierten wir mit rund 16 Tierrechtsaktivist_innen lautstark gegen den in Bremen-Osterholz gastierenden Zirkus Belly an der Ecke Hans-Bredow-Straße und Julius-Faucher-Straße. Bereits am 21.März gab es eine Kundgebung, weshalb die Zirkusmitarbeiter erneut aggressiv das Privatgrundstück verließen um die Protestler verbal zu attackieren und mit handgreiflichen Maßnahmen zu drohen.
Tierquälerei sei, laut Aussage des Belly Direktors Klaus Köhler, in seinem Zirkus Fehlanzeige. Und artgerecht, was sei schon artgerecht.
Bestimmt können es nicht die knapp 40qm Außengehege gewesen sein, in denen 3 Wildkatzen (Tiger und Löwen) den gesamten Tag über hausen müssen und der prallen Sonne ausgeliefert sind, von denen der Direktor Klaus Köhler da sprach. „Artgerecht“ sieht definitiv anders aus.
Ein Schild mit der Aufschrift: „Kein Wildtierverbot im Circus, Beschluss von Senatorin Jürgens Pieper (SPD)“ , wirkt da gar schon wie eine politische Ohrfeige gegen den Bremer Senat, dem es anscheinend an Durchsetzungsvermögen fehlt, denn schon im deutschen Tierschutzgesetz steht: (mehr…)

Zirkus Belly kann sich wieder einmal nicht im Zaum halten…


Kund­ge­bung gegen die (Wild)Tier­hal­tung bei Cir­cus Belly

Sams­tag, 24.​03.​2012 | vor Cir­cus Belly [Ecke Hans-​Bre­dow-​Stra­ße / Ju­li­us-​Fau­cher-​Stra­ße] | 14 bis 16 Uhr

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Pressemitteilung

Körperlicher Angriff seitens Circus Bellys auf Demonstrant_innen

Am vergangen Mitt­woch, den 21.​03.​2012 fand von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr eine Kund­ge­bung vor dem Cir­cus Belly Ecke Hans-​Bre­dow-​Stra­ße und Ju­li­us-​Fau­cher-​Stra­ße statt. Der Pro­test rich­te­te sich gegen die (Käfig)Hal­tung und die Aus­beu­tung der Tiere in Zir­kus­shows. Wäh­rend der fried­li­chen Kund­ge­bung kam es zu ge­walt­tä­ti­gen Über­grif­fen sei­tens der Zir­kus­mit­ar­bei­ter gegen die De­mons­tran­t_in­nen.

Wäh­rend der Kund­ge­bung wurde mit Fly­ern und einem Trans­pa­rent dar­auf auf­merk­sam ge­macht, dass Tiere in einem Zir­kus nicht art­ge­recht ge­hal­ten wer­den kön­nen, ob es nun Wild­tie­re sind oder hei­mi­sche Vier­bei­ner. Wäh­rend der fried­li­chen Ver­samm­lung wur­den die De­mons­tran­t_in­nen ver­bal und an­schlie­ßend auch kör­per­lich von Zir­kus­mit­ar­bei­tern an­ge­grif­fen. Au­ßer­dem wur­de versucht, die Ak­ti­vis­t_in­nen mit Mord­dro­hun­gen einzu­schüch­tern.
Dies ist nicht der erste Über­griff von Cir­cus Belly Mit­ar­bei­tern: Der Cir­cus Belly be­lässt es nicht bei ver­ba­len At­ta­cken, son­dern es kommt immer wie­der zu tätlichen Angriffen auf Pro­test­teil­neh­mer_in­nen. Bei der Kund­ge­bung wur­den zwei De­mons­tran­ten ge­schla­gen, diese erstatteten An­zei­ge.

Der Cir­cus Belly gas­tiert seit dem 9. März in Bre­men. Er lässt je­doch nicht nur Ar­tis­ten auf­tre­ten, son­dern auch Tiere, vor allem Wild­tie­re, wie bei­spiels­wei­se Tiger, Rie­sen­schlan­gen und Ka­me­le. Ei­gent­lich ist die Hal­tung von Wild­tie­ren in Zir­kus­sen seit dem letz­ten Win­ter in Bre­men ver­bo­ten wor­den, so wie dies in vie­len an­de­ren Bun­des­län­der auch der Fall ist. Doch das Ver­bot ist in der Pra­xis wir­kungs­los: Der Zir­kus gas­tiert auf einem Pri­vat­grund­stück. Da­durch kön­nen sie sich der Bre­mer Ver­ord­nung ent­zie­hen.
Der Protest richtet sich zum einen gegen Wild­tie­re im Zir­kus, doch auch gegen die Tier­hal­tung im All­ge­mei­nen. Denn „Art­ge­recht“ kön­nen dort keine Tiere ge­hal­ten wer­den, der stän­di­ge Orts­wech­sel in viel zu klei­nen Kä­fi­gen be­deu­tet Dau­er­stress. Zudem ist das stän­di­ge Ab­ver­lan­gen der er­lern­ten Tricks in einer für die Le­be­we­sen zu engen und auf­grund des Pu­bli­kums lau­ten Ma­ne­ge phy­sisch und phy­sisch be­las­tend. Viele der Tiere zei­gen Ver­hal­tens­stö­run­gen.
Und auch wenn der Zir­kus­di­rek­tor Klaus Köh­ler des Cir­cus Belly in dem Ar­ti­kel des Weser Ku­riers vom 10.​03.​2012 davon spricht, dass die Ve­te­ri­nä­re sei­nem Zir­kus immer eine her­vor­ra­gen­de Pfle­ge be­schei­ni­gen und er sich an die Richt­li­ni­en halte, so stimmt dies nicht ganz: Im Jahr 2009 wie­sen Tier­ärz­t_in­nen auf nicht art­ge­rech­te Tier­hal­tung hin, unter anderem waren die Kä­fi­ge zu eng.

Die De­mons­tran­t_in­nen for­dern dazu auf, die all­ge­mei­ne Tier­aus­beu­tung – sei es in Zir­kus­sen, Ver­suchs­la­bo­ren oder als Nutz­tie­re – zu stop­pen.“

Der Wi­der­stand wird nicht auf­hö­ren! So­li­da­ri­tät mit den Zir­kus­geg­ner_in­nen!

Wir rufen am Sams­tag, den 24.​03.​2012, er­neut zur Kund­ge­bung gegen die (Wild)Tier­hal­tung im Cir­cus Belly auf!

„Kein Ap­plaus für Tier­quä­ler – Un­ter­hal­tung geht auch ohne Tiere“

Kundgebung gegen Belly

Wann? 21. März, 15:30 – 17:30 (Vorstellung: 17h)
Wo? vorm Zirkus Belly; Ecke Hans-Bredow-Straße und Julius-Faucher-Straße
(beim Cinestar)
Bus 25 Richtung Weserpark, Haltest. Werner-Steenken-Straße
Wie? Zeigen wirs denen, wie Zirkus ohne Tiere geht!
Was mensch so beim Protest für Möglichkeiten hat muss wohl kaum näher erläutert werden. Lass dir was einfallen, damit eine vielfältige Aktion entsteht!

Until all are free no one is free…

Nach­dem die Wa­ren­haus­ket­te Kauf­hof 2006 be­kannt ge­ge­ben hatte, keine Echt­fell­pro­duk­te mehr zu ver­wen­den, bot das Un­ter­neh­men die­sen Win­ter wie­der Ka­nin­chen­fel­le an.
Dar­auf­hin rief die Of­fen­si­ve gegen die Pel­z­in­dus­trie zu Ak­ti­ons­ta­gen auf. In knapp 20 Städ­ten wurde zu Pro­tes­ten mo­bi­li­siert, und auch in Bre­men fan­den Ak­tio­nen statt.
Nun eröffnete Kaufhof der Offensive, für die Herbst-Winterkollektion 2012/13 keine Kaninchenfelle mehr zu ordern. Doch unsere Forderung, ist der unbefristete und allumfanssende Ausstige des Unternehmens aus dem Pelzgeschäft und auch alle anderen Kleidungshändler sollten durch unseren Protest gemahnt werden.

Be­reits am Frei­tag, den 24. Fe­bru­ar gab es eine Pro­test­kund­ge­bung vor der Kauf­hof-​Fi­lia­le in der In­nen­stadt, und auch am zwei­ten Ak­ti­ons­tag (25. Fe­bru­ar) de­mons­trier­ten ca. 25 Teil­neh­mer_in­nen vor dem Un­ter­neh­men. Es wur­den viele Flyer ver­teilt, Re­de­bei­trä­ge ge­hal­ten, und die Sam­ba-​Grup­pe sorg­te für Musik und gute Stim­mung.
Ein be­son­de­res High­light war au­ßer­dem die Ak­ti­on eines Ak­ti­vis­ten, wel­cher sich bis auf Unterwäsche und Schuhe auszog und sein Anliegen mittels Schrieftzug „Lieber nackt als im Pelz“ auf seinem Körper skandierte.
Die In­nen­stadt war voll, und viele der Pas­san­t_in­nen re­agier­ten po­si­tiv auf den Pro­test.
Der Wi­der­stand gegen die Pel­z­in­dus­trie geht wei­ter!

03. März 2012, 15 Uhr, Bre­mer Markt­platz:
De­mons­tra­ti­on gegen den Pelz­ver­kauf bei Kauf­hof

Until every cage is empty!