Vegan Connection http://veganconnection.blogsport.de Thu, 02 Aug 2012 09:06:14 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Teilerfolg bei ANSON’s: vorerst Verzicht auf Produkte mit Echtpelzbesatz http://veganconnection.blogsport.de/2012/08/02/teilerfolg-bei-ansons-vorerst-verzicht-auf-produkte-mit-echtpelzbesatz/ http://veganconnection.blogsport.de/2012/08/02/teilerfolg-bei-ansons-vorerst-verzicht-auf-produkte-mit-echtpelzbesatz/#comments Thu, 02 Aug 2012 09:06:14 +0000 VC Allgemein http://veganconnection.blogsport.de/2012/08/02/teilerfolg-bei-ansons-vorerst-verzicht-auf-produkte-mit-echtpelzbesatz/ Das Männermodeunternehmen ANSON’s nimmt Produkte mit Echtpelzbesatz
vorerst aus dem Sortiment. Trotzdem bleiben einige Fragen offen und die
Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) ist bei der Klärung dieser Fragen
auf eure Unterstützung angewiesen.

Im Rahmen des Pelzchecks 2011 wurde die OGPI auf ANSON’s aufmerksam, da
das Peek&Cloppenburg (P&C) nahestehende Männermodeunternehmen überraschend
viel Bekleidung mit Echtpelz führte. Das Unternehmen, das 21 Modehäuser in
Deutschland betreibt, wurde daraufhin im März 2012 von der OGPI
angeschrieben und der Ausstieg aus dem Pelzhandel gefordert. Da die
Geschäftsführer von ANSON’s und P&C nahezu identisch sind, enthielt das
Anschreiben unter anderem auch eine Erinnerung an die von 2002 bis 2006
dauernde Anti-Pelz-Kampagne der Tierbefreiungsbewegung gegen P&C.

Im April 2012 erhielt die OGPI folgendes Antwortschreiben von den ANSON’s
Geschäftsführern John Cloppenburg und Dr. Horst Clemens: „Haben Sie vielen
Dank für Ihr Schreiben vom 29.03.2012, dem wir uns gerne annehmen. Nach
eingehender Prüfung ist es richtig, dass in den Verkaufshäusern von
ANSON´s in Einzelfällen Produkte mit Echtpelzbesatz angeboten wurden. Wir
haben daraufhin nochmal alle bestellten Warenteile der gerade
abgeschlossenen Einkaufssaison überprüft und können für diese
ausschließen, Produkte mit Pelzbesatz im Sortiment zu haben. Auch für die
nächste anstehende Ordersaison werden wir unsere Einkaufsprozeduren
dahingehend überprüfen, dass der Einkauf von Produkten mit Echtpelzbesatz
ausgeschlossen ist. Damit sollte sichergestellt sein, dass für das
Geschäftsjahr 2013 für ANSON´s keine Produkte mit Echtpelzbesatz
eingekauft wurden bzw. werden.“

Die OGPI begrüßt diese Entscheidung des Unternehmens zukünftig auf den
Einkauf von Produkten mit Echtpelz zu verzichten und damit seiner
Verantwortung gegenüber nichtmenschlichen Tieren wenigstens ein Stück weit
gerecht zu werden. Wegen seiner mehr als „schwammigen“ Formulierungen
bezüglich dessen, was das Unternehmen unter Echtpelz versteht sowie des
lediglich auf das Geschäftsjahr 2013 befristeten Ausstiegs aus dem
Pelzhandel, kann das Schreiben jedoch vorerst nur als Teilerfolg gewertet
werden.

Die OGPI versuchte daraufhin die noch offen bleibenden Fragen mittels
eines weiteren Anschreibens an das Unternehmen zu klären, erhielt jedoch
auch auf Nachfrage hin keine weitere Rückmeldung von ANSON’s. Deshalb sind
wir nun auf eure Unterstützung als Aktivist_innen angewiesen. Bitte helft
uns das Unternehmen zu weitergehenden Stellungnahmen bezüglich der noch
offen gebliebenen Fragen zu bewegen, indem ihr ANSON’s kontaktiert und
konkrete (vorzugsweise schriftlich bestätigte) Aussagen einfordert.

Punkte die geklärt werden müssen, bevor bei ANSON’s von einer den
Forderungen der OGPI entsprechenden Pelzfreiheit ausgegangen werden kann:

- Wie sieht die „Echtpelzpolitik“ von ANSON’s über das Geschäftsjahr 2013
hinaus aus? Laut Schreiben bezieht sich der Verzicht auf Echtpelz
lediglich auf das Geschäftsjahr 2013, es handelt sich also um einen
befristeten Ausstieg aus dem Pelzhandel. Die OGPI hat beobachtet, dass
Unternehmen immer häufiger nur befristet auf Echtpelz verzichten wollen.
Erinnert sei dabei an Kaufhof, die unter dem Druck angekündigter
Aktionstage zwar bereit waren Kaninchenfell für die Saison 2012/13 aus dem
Sortiment zu nehmen, bisher aber keine Erklärung bezüglich eines
unbefristeten Ausstiegs abgegeben haben. Vermutlich handelt es sich dabei
um eine Strategie der Unternehmen um die Tierbefreiungsbewegung hin zu
halten und sich stets eine Hintertür für den Wiedereinstieg in den
Pelzhandel offen zu halten. Diese Taktik darf von uns so nicht akzeptiert
werden! Die Forderung der OGPI ist und bleibt ein unbefristeter Ausstieg
aus dem Pelzhandel.

- Welche Fellarten umfasst der im Antwortschreiben des Unternehmens
verwendete Begriff „Echtpelz“? Bisher bleibt unklar, ob ANSON’s zukünftig
auch auf den Einkauf und die Verwendung von Lamm- und Kaninchenfellen
verzichten wird.

Helft uns von ANSON’s die Bestätigung eines vollumfänglichen und
unbefristeten Ausstiegs aus dem Pelzhandel einzufordern. Es ist wichtig,
dass Unternehmen am Beispiel von ANSON’s und Kaufhof klar gemacht wird,
dass es keine Strategie sein kann sich mit befristeten Ausstiegen von
Saison zu Saison zu hangeln. Die Unternehmen müssen so lange mit Protesten
aus der Tierbefreiungsbewegung rechnen, wie sie der Gewalt an und
Unterdrückung von so genannten Pelztieren im Namen der Modeindustrie nicht
ein für alle Mal eine Absage erteilen und unbefristet aus dem Pelzhandel
aussteigen!

Um es euch leichter zu machen das Unternehmen zu kontaktieren und euch zu
Beschweren, hier einige Kontaktdaten:

ANSON‘S Herrenhaus KG
Berliner Allee 2
40212 Düsseldorf
Tel.: 0211-1798-0
Fax.: 0211-1798-697
E-Mail: kontakt@ansons.de

Bitte informiert die OGPI umgehend, falls ihr Informationen zu oben
genannten Punkten in Erfahrung bringt. Dabei ist es wichtig, stets eine
schriftliche Bestätigung etwaiger Stellungnahmen des Unternehmens zu
fordern. Solltet ihr Reaktionen erhalten oder weitere Fragen haben,
kontaktiert die OGPI gerne per E-Mail unter:

info@offensive-gegen-die-pelzindustrie.net

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Verdrängung von Lebewesen, Mord an Hunden, Kapitalismus und Nationalismus sind Kacke http://veganconnection.blogsport.de/2012/07/05/verdraengung-von-lebewesen-mord-an-hunden-kapitalismus-und-nationalismus-sind-kacke/ http://veganconnection.blogsport.de/2012/07/05/verdraengung-von-lebewesen-mord-an-hunden-kapitalismus-und-nationalismus-sind-kacke/#comments Thu, 05 Jul 2012 10:33:15 +0000 VC Allgemein http://veganconnection.blogsport.de/2012/07/05/verdraengung-von-lebewesen-mord-an-hunden-kapitalismus-und-nationalismus-sind-kacke/

Für die Freiheit
aller Lebewesen und
für ein selbstbestimmtes,
herrschaftsfreies Leben für alle!

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Lasst uns hinterfragen, kritisieren, Privilegien und Profitgier bekämpfen und selbstbestimmt ein gleichberechtigtes Leben im Hier und Jetzt aufbauen!


Warum die Europameisterschaft nicht nur Fußball ist

Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 wurden und werden in Polen und der Ukraine tausende Straßentiere für ein sauberes Stadtbild brutal ermordet, vergiftet und verbrannt. Tötungen von Straßentieren fanden auch schon vor der EM im großen Stil statt, jedoch sind die Leichenberge größer als sonst. Die Täter_Innen für diese Massaker sind meistens neben der normalen Bevölkerung die ihren kläglichen Lebensunterhalt damit aufbessern auch private „Doghunter“ aus dem Ausland. Die ukrainische Regierung zahlt Kopfgelder für getötete Tiere und ruft zur aktiven Beteiligung an den Morden auf.
Reagiert wird in der Ukraine seitens von Tierschützer_Innen und Tierrechtler_Innen mit Forderungen nach der Kastration und Sterilisation von Hunden um die Populationen möglichst klein zu halten und das Leid der Tiere zu „begrenzen“. Über Spendenaufrufe versuchen sie diese Ziele zu verwirklichen. Derartige Vorgehensweisen stellen jedoch keine artgerechte und natürliche Lösung da.
Alle Jahre wieder werden im Rahmen vergleichbarer Großevents verstärkt vermeintliche Stadtaufwertungs- und Säuberungsmaßnahmen vollzogen, die repressiv nicht nur gegen Straßentiere, sondern gegen Lebewesen im Allgemeinen, also auch Menschen, wirken.
2006 wurden in Deutschland unter dem Deckmantel der Weltmeisterschaft in vielen deutschen Städten, u.a. in Bremen, Massenmorde an Tauben vollzogen. Darüber hinaus wurden verschärfte Innenstadtgesetze in Bezug auf Obdachlosigkeit und Alkoholkonsum verabschiedet, um Innenstadtbereiche „sauber“ zu halten.
Die gesellschaftliche Akzeptanz solcher Veranstaltungen legitimiert jedoch keineswegs solche Vorgehensweisen. Menschen ignorieren, verdrängen und nehmen derartige Zustände leichtfertig hin. All diese Beispiele finden gehäuft zu Großevents statt, sind jedoch fester Bestandteil des Alltags in vom Kapital zerfressenen, globalisierten Gesellschaften.
Die EM ist nicht nur Fußball wie u.a. aus den bereits genannten Gründen hervorgeht. Es geht nicht um einzelne Sportler_Innen, die sich untereinander messen, sondern um die Konkurrenz zwischen den Nationen der EU. Diese Duelle werden genutzt um die Identifikation der Bürger_Innen mit den Staaten zu steigern und damit ihre Bereitschaft sich für die Nation, also das jeweilige Kapital, einzubringen. Dadurch, dass Menschen z.B. die Deutschlandflagge hochhalten, legitimieren sie die Handlungen die diese Staaten vollziehen und segnen diese Taten stillschweigend ab: Mord, Folter, Abschiebung, Ausbeutung im In- wie Ausland. In dieser Hinsicht steckt nicht mehr hinter der Konstruktion der Nationen.

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Gentrifizierung: Ein allgegenwärtiges Problem

Diese Verdrängungsmechanismen von Lebewesen sind Teil eines generellen dauerhaften Stadtauswertungsprozesses, und passieren nicht nur während Großveranstaltungen wie der EM, sondern überall und auch hier vor Ort.
Mitbestimmung von Betroffenen oder der Bevölkerung im Allgemeinen ist dabei in der kapitalistischen Verwertungslogik nicht vorgesehen. Überall bettet sich fast unbeachtet der schleichende, dauerhafte Prozess der Stadtaufwertung über jegliche Ecken der Stadt ein, die einen hippen Lifestyle suggerieren. Das Straßenbild wird mit neuen, teureren Läden und Gastronomien geschmückt, in der Hoffnung mehr Gewinn einzufahren. Der kapitalistische Konkurrenzdruck vertreibt kleine Läden und zerstört damit Existenzgrundlagen vieler „einfacher Leute“. Durch die Stadtteilaufwertung lassen sich fortschreitende Mieterhöhungen rechtfertigen, ärmere Bevölkerungsschichten vertreiben und zahlende, blinde Konsument_Innen in neuen, renovierten, überteuerten Wohngebäuden ansiedeln. Stadtaufwertung verdrängt dabei alle, die nicht innerhalb des Kapitalvermehrungswahns für die Stadt und das System verwertbar sind.
Repressive, gewaltsame „Stadtreinigungsmaßnahmen“, welche Verdrängung von Obdachlosen, sozial schwächeren Menschen, Migrant_Innen und als störend empfundene Tiere aus dem Stadtbild bedeuten, sind zum Standard geworden, in einer von der ausführenden Gewalt beherrschten, kontrollierten und überwachten Welt.
Alternatives, selbstbestimmtes Leben wird dabei im Keim zu ersticken und zu unterdrücken versucht. Die Verdrängung von Menschen auf Bauwagenplätzen, in Hausprojekten, in selbstverwalteten Räumen u.v.m. die nicht mit den gesellschaftlichen Normen konform gehen, sind das Spiegelbild struktureller Gewalt und Folge des Gewaltmonopols eines neoliberalen Staates.
Beispielweise rassistische Übergriffe seitens der Polizei und des Ordnungsamts lassen sich in diesem Rahmen nur zu leicht direkt vor unseren Augen vollziehen und bleiben so stillschweigend geduldeter Alltag. Durch das ständige Weggucken in einer blinkenden, ablenkenden Welt des Entertainments und Konsums, sprechen wir all dem täglich stumme Legitimation zu.


Welche Handlungsoptionen gibt es?

Es gibt zwar keine adäquaten Lösungen für das Problem der wilden Stadttiere für die Menschen in der Ukraine, oder in Polen, Griechenland, Russland etc., sondern nur den langfristigen Lösungsansatz, der die Auflösung der herrschenden Instanzen beinhaltet, also die Auflösung kapitalistischer Staats-, Gesellschafts- und Wirtschaftsentwürfe. Diese begründen sich auf Verdrängung, arm und reich, Gewinner_Innen, Verlierer_Innen, auf Abwertung und Aufwertung von Lebensformen, ob diese nun human oder animalisch sind. Kurzfristig müssen allerdings andere Lösungskonzepte entworfen werden, die die Situation der Tiere wie der Menschen in den Städten temporär verbessern. Dass diese weder den Massenmord an Tieren oder der Sterilisierung dieser beinhalten können, ist klar.
Veritable Konzepte zu entwerfen, liegt in der Verantwortung der ukrainischen Bevölkerung, nicht bei der empörten westlichen weißen Mehrheitsgesellschaft. Ihre Aufgabe kann nicht sein, Lösungskonzepte aufzudrängen, fernab jeglicher Lebensrealität der Ukrainer_Innen, sondern sollte eher der Druck auf die ukrainische Regierung sein.

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Freiheit für die inhaftierten Anarchist_innen in Istanbul! Internationaler Solidaritäts-Aktionstag am 12. Juni 2012 http://veganconnection.blogsport.de/2012/06/05/freiheit-fuer-die-inhaftierten-anarchist_innen-in-istanbul-internationaler-solidaritaets-aktionstag-am-12-juni-2012/ http://veganconnection.blogsport.de/2012/06/05/freiheit-fuer-die-inhaftierten-anarchist_innen-in-istanbul-internationaler-solidaritaets-aktionstag-am-12-juni-2012/#comments Tue, 05 Jun 2012 12:06:24 +0000 VC Allgemein http://veganconnection.blogsport.de/2012/06/05/freiheit-fuer-die-inhaftierten-anarchist_innen-in-istanbul-internationaler-solidaritaets-aktionstag-am-12-juni-2012/ Am 14. Mai wurden 60 Menschen wegen ihrer Beteiligung an der 1. Mai-Parade in Istanbul festgenommen und ihre Wohnungen durchsucht. Ihnen wird „Sachbeschädigung öffentlichen Eigentums im Namen einer terroristischen Organisation“ vorgeworfen, weil bei der genannten Parade einige Banken beschädigt wurden. Neun von ihnen befinden sich nach wie vor in Haft. Ein LBGT-Mensch (lesbian-bisexual-gay-trans) unter ihnen, wurde mit hate-speech belästigt.

9 Aktivist_innen sind weiterhin inhaftiert. Mit der Androhung von 15-20 Jahren Haft wurde manchen der neun in den ersten Tagen, in denen jeglicher Kontakt zu ihren Familien, Freund_innen und Anwält_innen verwehrt wurde, ein Geständnis zur Rädelsführerschaft in einer terroristischen Organisation abgepresst. Angesichts der Organisation aller Betroffenen in anarchistischen Zusammenhängen unterschiedlichster Spektren, von Tierbefreiung bis zu Menschenrecht, Umweltschutz und LBGT, ist dies ein geradezu absurder Vorwurf.
Es ist das erste Mal in der Türkei, dass der Vorwurf der Terroristischen Organisation auch gegen Menschen des anarchistischen Spektrums, der Tierrechts- und der Umweltschutzbewegung angewendet wird. Gegen kurdische Gruppen und andere Linke hat dieser Vorwurf leider schon eine lange Tradition.

Auch deswegen muss den Repressionsorganen gezeigt werden, dass die Inhaftierten nicht isoliert sind, sondern, dass sie eine breite, internationale Bewegung hinter sich wissen, die die Verteidigung des Lebens und der Würde von Menschen und Tieren wichtiger ist, als ein paar Fensterscheiben. In einem offenen Brief äussern sich die neun Gefangenen erstmals (www.ainfos.ca) und die Organisation Yeryüzüne Özgürlük Derneği (Freedom to Earth Association) ruft zur internationalen Solidarität auf (de.indymedia.org).

Am 12. Juni werden in vielen Ländern der Welt Menschen vor türkischen Botschaften demonstrieren um ihre Solidarität mit den Inhaftierten auszudrücken und ihre Freilassung fordern. Organisiert eure eigene Aktion in eurer Stadt (www.mfa.gov.tr)!
Lasst die Gefangenen nicht allein!

Unterstützt die türkischen Aktivist_innen und fordert ihre sofortige
Freilassung!

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http://veganconnection.blogsport.de/2012/06/05/freiheit-fuer-die-inhaftierten-anarchist_innen-in-istanbul-internationaler-solidaritaets-aktionstag-am-12-juni-2012/feed/
Aktionswochenende gegen Tierversuche in Bremen http://veganconnection.blogsport.de/2012/05/14/aktionswochenende-gegen-tierversuche-in-bremen/ http://veganconnection.blogsport.de/2012/05/14/aktionswochenende-gegen-tierversuche-in-bremen/#comments Mon, 14 May 2012 21:28:34 +0000 VC Allgemein http://veganconnection.blogsport.de/2012/05/14/aktionswochenende-gegen-tierversuche-in-bremen/ Am Wochenende des 28. Aprils 2012, dem internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche, fanden in Bremen im Rahmen eines Aktionswochenendes gegen Tierversuche verschiedene Aktionen statt.

Kundgebung gegen Air France/KLM
Am Freitag den 27. April 2012 trafen sich rund 20 Aktivist_innen der Vegan Connection und der Tierbefreier_innen aus Hamburg am Terminal von Air France/KLM am Bremer Flughafen. Die dreieinhalbstündige Kundgebung fand unter der strengen Beobachtung eines halben Dutzends Polizisten statt.
Die Aktivist_innen machten mit Transparenten, Megaphon und Flyern auf den Transport von Tieren aufmerksam, deren Schicksal der sichere Tod in Versuchslaboren ist. Im Gegensatz zu anderen Airlines transportiert Air France/KLM noch immer Affen, Hunde, und andere sogenannte Versuchstiere.
Am Beispiel von Primaten wird diese untragbare Situation deutlich: Jedes Jahr werden 12.000 Primaten in europäischen Versuchslaboren „verbraucht“. Die Tiere werden in kleine Transportboxen gesteckt und durch die ganze Welt geschickt. Die Transporte dauern bis zu 60 Stunden, wobei die Tiere kaum versorgt werden und zum Teil elendig verenden. Wenn die Tiere den Transport überleben, werden sie zu einem Leben voll physischem und psychischem Leid verdammt. Diese Transporte geschehen im Stillen und finden für die Öffentlichkeit im Verborgenen statt. Zunehmend mehr Wissenschaftler_innen stellen den ergebnislosen Nutzen dieser Versuche in Frage.
Die Vegan Connection Bremen ruft zu Protesten gegen Air France/KLM auf und solidarisiert sich mit den Aktivist_innen in Frankreich und weltweit. Wir werden weiter Druck auf Air France/KLM aufbauen und das Thema der Tiertransporte für Versuchszwecke in die Mitte der Gesellschaft tragen.

Großdemonstration gegen Tierversuche
Am Samstag, dem internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche, fand in Bremen dann eine Großdemonstration gegen Tierversuche statt.
Aufgerufen hierzu hatten die Ärzte gegen Tierversuche e.V., welche sich überwiegend auf Tierschutz konzentrieren. Daher waren auch im vorhinein zur Demo viele Tierschutzvereine zu erwarten. Um eine allumfassende Kritik an der Ausbeutung von Tieren einzubinden und den Unterschied zwischen Tierschutz und Tierbefreiung klar sichtbar zu machen, riefen die Tierbefreiung Hamburg und Vegan Connection Bremen zu einem Tierbefreiungsblock auf.

Die Demo startete um 12:30 Uhr am Bremer Hauptbahnhof. Es zählten sich rund 2000 Teilnehmer_innen, die auf der Route Herdentor, am Wall entlang, über die Martinistraße, am Brill vorbei, durch die belebte Innenstadt zum Marktplatz laut und aussagekräftig demonstrierten.
Während ein Großteil der Demo ihren Protest alleinig gegen Tierversuche richteten, ließ der Tierbefreiungsblog keine aus Tierausbeutung
Profit schlagenden Geschäfte und Unternehmen aus, um lauthals und wütend auf deren Missetaten aufmerksam zu machen. So fühlte sich die anwesende Polizei berufen, mehrere McDonald’s-Filialen, ein Jagdwaffengeschäft, ein Pelzgeschäft, eine Groß-Filiale der Marke Anson’s (ein Kettenunternehmen, welches vorzüglich „Männer“mode anbietet und zudem Echtpelze anbietet), Galeria Kaufhof und ein Lederwarengeschäft in Schutz zu nehmen. Dies führte zu einem leicht verspäteten Eintreffen am Marktplatz, dem Kundgebungsort.

Auf dem Marktplatz hatte sich seit 10 Uhr in der Früh eine große Anzahl an Ständen unterschiedlichster Art zusammengefunden. Von Tierschutzvereinen über Tierrechtsorganisationen zu Tierbefreiungsinitiativen, welche ihre Inhalte versuchten zu verbreiten, weiter über Stände, die die neuesten tierleidfreien Sensationen des 21. Jahrhunderts präsentierten, bis hin zu unterschiedlichsten Möglichkeiten, sich vegan verkosten zu lassen.
Inmitten des hegen Treibens gab es ein Bühnenprogramm mit Musik und Redebeiträgen.
Auch der Ehrenpräsident des deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, kam zu Wort. Warum ihm allerdings als Vorstandsvorsitzender von Neuland Fleisch ein so hoch konstruierter Posten in einer Organisation zukommt, welche sich doch eigentlich als Ziel gesteckt haben sollte, für ein lebenswertes Dasein von unseren nichtmenschlichen Genoss_innen zu kämpfen, ist natürlich fraglich. (Doch wundern tuts doch nicht, schließlich schlägt der deutsche Tierschutzbund auch keine Gelder von Firmen aus, welche auch Tierversuche fördern (Mars GmbH Products, Whiskas, Sheba, u.a.).)
Da reicht das groß angeprangerte Mitgefühl, Recht- und Unrechtsverständnis doch nicht soweit, dass auf den persönlichen Genuss von Tierprodukten verzichtet wird.
Wolfgang Apel also, welcher als Teil der Fleischindustrie Gewalt an Tieren legitimiert und selbst vorantreibt, behauptet „gegen jede Tierquälerei“ zu kämpfen und will „den Leuten klar machen, das Tiere als Mitgeschöpfe und leidensfähige, uns fast gleichgestellte oder auch mehr als gleichgestellte Individuen“ eine Lebensberechtigung haben.
Die Demonstrationsorganisator_innen wurden diesbezüglich im vorhinein in einem offenen Brief auf diese Fakten hingewiesen. Auch wurde angekündigt, die Rede zwar nicht akiv zu stören, jedoch nicht unkommentiert zu lassen. So postierten sich wärend Apels Rede mehrere Aktivist_innen mit Schildern, welche über seine Aktivitäten in der Tierausbeutungsindustrie informierten.
Dies war wohl Provokation genug um die eigens vom deutschen Tierschutzbund angeheuerten Securitys auf jene Informanden zu hetzen.

Einige Zeit später sammelten sich etwa 100 Tierbefreiungsaktivist_innen um vor der Galeria Kaufhof Filiale ein Die-In zu veranstalten. Während die Demonstrant_innen auf dem Platz vor Kaufhof wie tot da lagen, wurde in einem Redebeitrag die Notwendigkeit von Tierbefreiung deutlich gemacht. Die Aktion erregte viel Aufmerksamkeit.
Auf dem Weg zurück zum Marktplatz entstand eine kleine Spontandemo, die am Marktplatz vorbei zum McDonald’s an der Domsheide zog, um auch dort noch einmal wütend und UNunbemerkbar Passant_innen und Besucher_innen auf die Gräueltaten dieses mörderischen Geschäfts aufmerksam zu machen.
Noch bis 17 Uhr tummelten sich unzählige Menschen auf dem Marktplatz um die zahlreichen Stände.

Am Abend fand schließlich noch ein Vortrag zum Thema „Kritik und Perspektiven der Tierbefreiungsbewegung – Tiere essen? Tiere schützen? Tiere befreien?“ mit anschließender Diskussionsrunde statt.

Alles zum Aktionswochenende findet sich hier.

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http://veganconnection.blogsport.de/2012/05/14/aktionswochenende-gegen-tierversuche-in-bremen/feed/
Aufruf zur Beteiligung an den antikapitalistischen Mai-Aktionstagen in Frankfurt http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/08/aufruf-zur-beteiligung-an-den-antikapitalistischen-mai-aktionstagen-in-frankfurt/ http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/08/aufruf-zur-beteiligung-an-den-antikapitalistischen-mai-aktionstagen-in-frankfurt/#comments Sun, 08 Apr 2012 18:56:47 +0000 VC Allgemein http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/08/aufruf-zur-beteiligung-an-den-antikapitalistischen-mai-aktionstagen-in-frankfurt/ Für den 16. bis 19. Mai ruft ein breites Bündnis verschiedener sozialer und politischer Bewegungen zu Aktionstagen gegen die hegemoniale Krisenpolitik in Frankfurt am Main auf. Es gibt für Initiativen und Akteure der Tierbefreiungsbewegung gute Gründe, die gegenwärtige Krisenproteste nicht an sich vorbei ziehen zu lassen. Machen wir uns keine Illusionen: Dass die Bedürfnisse von Tieren in der gegenwärtigen Gesellschaft einen Dreck gelten, ist nicht nur Folge eines vermeintlich fehlenden moralischen Bewusstseins der Bevölkerungsmehrheit. Vielmehr hat die kapitalistische Wirtschaftsweise, welche gegenwärtig mit sozialen Angriffen und Entdemokratisierungen bis aufs Messer verteidigt wird, für nicht-menschliche Individuen nicht mehr übrig, als Waren oder Produktionsmittel zu sein. Die massenhafte Gefangenhaltung von Tieren und Schlachtungen im Akkord sind die hässlichen Folgen der Inwertsetzung der Tiere. Eine tatsächliche Veränderung des durch Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnissen geprägten Mensch-Tier-Verhältnis bedarf stattdessen grundlegender gesellschaftlicher Veränderungen, die vor allem auf der der Überwindung dieser zutiefst destruktiven Ökonomie basiert!

Wenn wir einen Prozess anstoßen wollen, in dem bspw. in der Lebensmittelproduktion andere Aspekte als bloße Profitinteressen geltend gemacht werden sollen, so ist die Teilhabe aller Menschen am Prozess der Produktion und Versorgung eine notwendige Voraussetzung. Nur durch die Überwindung ökonomischer Abhängigkeitsverhältnisse und die Demokratisierung aller Lebensbereiche kann eine Grundlage geschaffen werden, um Bedürfnisse und Interessen von Menschen und auch von Tieren zu berücksichtigen. Die durch das Krisenregime beförderte autoritäre Wende in Europa ist jedoch das konkrete Gegenteil einer bewussten und freiheitlichen Gestaltung der Gesellschaft auf der Grundlage partizipativ-demokratischer Aushandlungsprozesse. Daher ist es von dringlicher Bedeutung, aktiven Widerstand zu leisten gegen die weltweiten Entsolidarisierungs- und Entdemokratisierungsprozesse und die Versuche, den Kapitalismus zu retten. Und es ist notwendig, dass wir uns die Kontrolle über zentrale Lebensbereiche wieder aneignen. Die sofortige Vergesellschaftung von Schlüsselindustrien wie der Finanzindustrie, dem Energiesektor oder der Agrarkonzerne können erste Schritte darstellen, um die blinde Zerstörungswut kapitalistischer Verwertungsinteressen zu überwinden. Derartige Veränderungen können nicht von einzelnen politischen Bewegungen allein erreicht werden. Sondern es bedarf gemeinsamer Perspektiven und einen breiten und vielfältigen Widerstand. Daher rufen wir alle Aktivist_innen und Initiativen der Tierbefreiungsbewegung auf, sich an den Aktionstagen im Mai zu beteiligen – weil Tiere keine Waren sind.

Beteiligen wir uns an der Besetzung zentraler Plätze am 17. Mai und nutzen wir die entstehenden Räume für Diskussionen über gemeinsame Perspektiven mit anderen politischen Bewegungen.

Blockieren wir die EZB und das Frankfurter Bankenviertel am 18. Mai. Setzen wir ein Zeichen der Solidarität mit allen Betroffenen des neoliberalen Krisenregimes und zeigen dass wir gewillt und im Stande sind, das herrschende Machtgefüge zu überwinden.

Gehen wir mit vielen Tausenden Menschen gemeinsam am 19. Mai bei einer internationalen Großdemonstration auf die Straße. Machen wir als Aktivist_innen der Tierbefreiungsbewegung gemeinsam deutlich, dass eine Kritik an unfreien Verhältnissen nicht an der Kritik der Ausbeutung und Beherrschung von Tieren halt machen kann.

Wenn ihr euch an den gemeinsamen Protesten beteiligen wollt, oder wenn ihr mehr Informationen erhalten möchtet, meldet euch bitte (möglichst früh) bei
Aktionstage-Frankfurt@riseup.net

Mehr Infos auch unter www.tierbefreiung-hamburg.org/frankfurt

– geschrieben vom Tierbefreiungs-Aktionsbündnis zu den Krisenprotesten in Frankfurt

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http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/08/aufruf-zur-beteiligung-an-den-antikapitalistischen-mai-aktionstagen-in-frankfurt/feed/
Aufruf zum Aktionswochenende 27. bis 28. April in Bremen http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/08/aufruf-zum-aktionswochenende-27-bis-28-april-in-bremen/ http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/08/aufruf-zum-aktionswochenende-27-bis-28-april-in-bremen/#comments Sun, 08 Apr 2012 18:54:10 +0000 VC Allgemein http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/08/aufruf-zum-aktionswochenende-27-bis-28-april-in-bremen/ Aktionswochenende zu Ärzte-gegen-Tierversuche-Demo

Gegen Tier­ver­su­che und jede Form der Tier­aus­beu­tung

Am letz­ten April­wo­chen­en­de wer­den wir in Bre­men viel­fäl­tig und ent­schlos­sen gegen die Aus­beu­tung von Tie­ren de­mons­trie­ren. Neben einer Kund­ge­bung gegen den Trans­port von Ver­such­stie­ren durch Air Fran­ce wer­den wir uns mit einem Tier­be­frei­ungs­block an der von den Ärz­ten gegen Tier­ver­su­che or­ga­ni­sier­ten Groß­de­mons­tra­ti­on am 28. April be­tei­li­gen. Dar­über hin­aus ist eine Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung ge­plant, mit der wir auf un­se­re An­lie­gen auf­merk­sam ma­chen wer­den.

Kein Pro­fit auf Kos­ten der Tiere – Gegen den Ver­such­stier­han­del durch Air France

Al­lein in Deutsch­land ster­ben jedes Jahr mehr als 2,5 Mil­lio­nen so ge­nann­ter Ver­such­stie­re in den La­bo­ren von Phar­ma­kon­zer­nen und wis­sen­schaft­li­chen Ein­rich­tun­gen. Was dabei zählt, sind ein­zig die In­ter­es­sen von Men­schen und der Zweck, den sie für die be­tref­fen­den In­di­vi­du­en vor­se­hen: eben nur dafür zu leben, damit ihnen unter Be­din­gun­gen der völ­li­gen Be­herr­schung ver­meint­lich wis­sen­schaft­li­che Er­kennt­nis­se ab­ge­presst wer­den kön­nen. Für die be­trof­fe­nen In­di­vi­du­en heißt dies nichts an­de­res als ge­züch­tet, ein­ge­sperrt, be­nutzt, ver­braucht und letz­ten Endes ge­tö­tet zu wer­den. Hier­ge­gen müs­sen wir pro­tes­tie­ren.

Wir kön­nen es je­doch nicht bei mo­ra­li­schen Ap­pel­len be­las­sen. Schließ­lich las­sen sich die­je­ni­gen, die von der Aus­beu­tung von Tie­ren pro­fi­tie­ren, kaum von „ver­nünf­ti­gen Ar­gu­men­ten“ über­zeu­gen. Wol­len wir dem Elend in den Ver­suchs­an­stal­ten ein Ende set­zen, dann müs­sen wir un­se­ren Pro­test auch gegen die Ak­teu­re der Ver­suchs­in­dus­trie und ihre Pro­fi­teu­re rich­ten. Welt­wei­te Kam­pa­gnen führ­ten z.B. be­reits zum Aus­stieg von Flug­li­ni­en aus dem Han­del mit Tie­ren zu Ver­suchs­zwe­cken. Wir las­sen nicht lo­cker: Des­halb wer­den wir am Frei­tag, den 27. April am Flug­ha­fen Bre­men gegen den Trans­port von „Ver­such­stie­ren“ durch Air Fran­ce de­mons­trie­ren.

Gegen jede Form der Tier­aus­beu­tung – Tier­be­frei­ungs­block auf der De­mons­tra­ti­on am 28. April

Wir wer­den, wie auch die Ärzte gegen Tier­ver­su­che e.V. und an­de­re be­tei­lig­te Grup­pen, für die Ab­schaf­fung von Tier­ver­su­chen auf die Stra­ße gehen. Wir rich­ten uns gegen Tier­ver­su­che je­doch nicht nur, weil sie eine ge­walt­tä­ti­ge Form der Tier­aus­beu­tung dar­stel­len, son­dern weil Tier­ver­su­che die sys­te­ma­ti­sche Ge­walt, die Tie­ren in un­se­rer Ge­sell­schaft wi­der­fährt, ver­deut­li­chen. Weil sie ein Sinn­bild einer Ge­sell­schaft sind, die auf der Nut­zung, Be­herr­schung und Tö­tung von Tie­ren be­ruht. Im Ge­gen­satz zu ei­ni­gen auf der De­mons­tra­ti­on und der nach­fol­gen­den Kund­ge­bung an­we­sen­den Or­ga­ni­sa­tio­nen wie z.B. dem Deut­schen Tier­schutz­bund, spre­chen wir uns nicht nur gegen Tier­ver­su­che aus, son­dern gegen jeg­li­che Form der Tier­aus­beu­tung. Wir for­dern keine grö­ße­ren Kä­fi­ge oder bes­se­re Hal­tungs­be­din­gun­gen, son­dern die Ab­schaf­fung der Nut­zung nicht-​mensch­li­cher Tiere durch den Men­schen. Wir ste­hen nicht für einen re­for­mis­ti­schen Tier­schutz, der die Aus­beu­tung von Tie­ren sogar noch ze­men­tiert, son­dern ver­fol­gen einen ab­oli­tio­nis­ti­schen An­satz: Wir rufen dazu auf Tiere zu be­frei­en aus einer ge­sell­schaft­li­chen Pos­ti­on der Min­der­wer­tig­keit und Ver­füg­bar­keit, in der sie ge­fan­gen ge­hal­ten wer­den.

Mit Hilfe von Re­de­bei­trä­gen, Schil­dern, Fly­ern, Trans­pa­ren­ten und ein­zel­nen Ge­sprä­chen wol­len wir un­se­re Bot­schaft auf dem De­mons­tra­ti­ons­zug durch die In­nen­stadt und der Ab­schluss­ver­an­stal­tung un­über­seh-​ und un­über­hör­bar ma­chen. Damit dies ge­lingt und der Tier­be­frei­ungs­ge­dan­ke eine ein­drucks­vol­le Kraft ent­fal­ten kann, rufen wir zu einem Tier­be­frei­ungs­block beim De­mo­zug auf. Ma­chen wir deut­lich, dass es uns nicht um die Ver­bes­se­rung der Hal­tungs­be­din­gun­gen, grö­ße­re Kä­fi­ge und Stäl­le sowie schmerz­freie Tö­tungs­me­tho­den geht, son­dern um die Ab­schaf­fung der Kä­fi­ge und die Be­en­di­gung der Ge­walt gegen Tiere.

Daher be­tei­ligt euch an den Pro­tes­ten!

Tier­be­frei­ung Ham­burg,
Vegan Con­nec­tion Bre­men,
Tier­be­frei­er e.V. Orts­grup­pe Ham­burg

Kund­ge­bung gegen den Trans­port von Ver­such­stie­ren durch Air Fran­ce
Fr., 27.​04.​2012 – ab 15:00 Uhr vor dem Schalter der Air France

Tier­be­frei­ungs­block auf der Demo zum Tag zur Ab­schaf­fung der Tier­ver­su­che
Sa., 28.​04.​2012 – ab 10:00 Uhr auf dem Markt­platz (Start des De­mo­zu­ges ist um 12:30 Uhr)

„Tiere essen? Tiere schützen? Tiere befreien?“
Vortrag und Diskussion zu Kritik und Perspektiven der Tierbefreiungsbewegung auf das Mensch-Tier-Verhältnis.
Sa., 28.04.2012 – ab 19:00 Uhr im Kulturzentrum Paradox, Bernhardstraße 10 – 12

In­for­ma­tio­nen zur Demo der Ärzte gegen Tier­ver­su­che:
www.​tag-​zur-​ab­schaf­fung-​der-​tier­ver­su­che.​de

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http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/08/aufruf-zum-aktionswochenende-27-bis-28-april-in-bremen/feed/
Auf ein drittes … http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/04/auf-ein-drittes/ http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/04/auf-ein-drittes/#comments Wed, 04 Apr 2012 11:58:54 +0000 VC Allgemein http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/04/auf-ein-drittes/ Am Samstag dem 7. April findet die bisher dritte Protestkundebung gegen
Tierhaltung bei Zirkus Belly statt.

Kundgebung vorm Zirkus
Treffen um 14 Uhr auf dem Max Bahr Parkplatz!
Bahnlinie 1 Richtung Osterholz / Weserpark bis Werner-Steenken-Straße

Nach den bisher weniger witzigen verbalen sowie körperlichen Angriffen
seitens der Zirkusmitarbeiter_innen ist eine Weiterführung der Proteste
umso erforderlicher!

Lassen wir uns in unserem Kampf gegen die Benutzung, Ausbeutung,
Verdingung und Entwürdigung unserer nicht-menschlichen Mitlebewesen nicht
durch dummes Gepöbel der Täter_innen unterkriegen.
Bis zu letzt!

Wir sehen uns auf der Straße!

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http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/04/auf-ein-drittes/feed/
In Gedenken der ausgebeuteten Lebewesen der Zirkusse http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/02/in-gedenken-der-ausgebeuteten-lebewesen-der-zirkusse/ http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/02/in-gedenken-der-ausgebeuteten-lebewesen-der-zirkusse/#comments Mon, 02 Apr 2012 15:51:55 +0000 VC Allgemein http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/02/in-gedenken-der-ausgebeuteten-lebewesen-der-zirkusse/ Am 30.03. versammelten wir uns mit rund 10 Tierrechtler_innen in der Innenstadt Zevens, um auf die Missstände der Zirkusindustrie aufmerksam zu machen. Der Zirkus „Charles Knie“ gastierte vom 30. März bis zum 01. April in der Stadt und rühmt sich mit „internationalen Star-Artisten, lustigen Entertainern und Tieren aus aller Welt in rund 50 Gastspielorten“.
Zu lachen gibt es hier lange nichts mehr bei rund 100 Tieren, welche (wenn überhaupt) nur während der Zirkusnummer in der Manege aus ihren viel zu kleinen und engen Käfigen sich 10 Minuten lang „bewegen“ dürfen.

„Wetten, dass … wir sie begeistern?“, so der Werbeslogan auf dem farbenprächtigen Plakat in der Zevener Innenstadt. Die einzige Begeisterung ist augenscheinlich die Perversität der Art und Weise, wie der Zirkus bereits auf dem Werbeaushang Tiere zeigt, die dazu gezwungen werden, nicht-artgemäße „Kunststücke“ für die Profitgier des Zirkuss zu vollführen. Ein Elefant würde nie freiwillig außerhalb des Paarungsaktes einen anderen Elefanten von hinten anspringen und bis zu einer Minute in dieser Position verharren! Über diese Tatsache schaffen es nicht einmal die leicht bekleidete Dame und der lustig dreinblickende Clown hinwegzutäuschen.

Es wurden Flyer und Rosen verteilt, um einerseits zu informieren und andererseits gegenüber der Bevölkerung Beileid den ausgebeuteten Tieren zu bekunden. Erstaunlich positiv war hier die Resonanz der Einwohner_innen, welche mit einem Lächeln, Fragen und Lob die Flyer gegen Tiere im Zirkus gerne entgegen nahmen. Umso peinlicher musste es da doch für den Zirkus gewesen sein, in einer Stadt zu gastieren, die sich so offen gegen Tiere im Zirkus ausspricht!
Da half auch der wohl einzige Negativkommentar des pensionierten Lehrers nichts, der nun die Kinder des Zirkus unterrichtet, hier nochmal contra zu geben: „Ja, die langen Fahrten sind schon nicht gut für die Tiere, aber gequält werden die nicht.“
Auf die Bitte, doch den Rest seines Lebens auf 9 qm zu leben und am Tag 3 mal für cirka 10 Minuten diese verlassen zu dürfen, wollte er jedoch leider nicht eingehen. Komisch … nicht?!

Als dann noch ein Hundehalter seinen Hund mit Würgekette an dem wohl höchsten Punkt eines Baumgitters anleinte, um gut 30 Minuten in einem Geschäft zu verbringen, während der Hund hochsprang und bellte, wurde wieder einmal klar, dass die deutsche Justiz, selbst bei gemeldetem Missstand, einfach gar nichts tut. Denn die Polizeibeamtin, die soeben die Personalien der Anmelderin aufnahm, sah sich nicht einmal in der Lage geltendes (Tier-)Recht durchzusetzen. Peinlich!

Alles in allem war der Tag trotz leichtem Nieseln und orkanartigen Windböen sehr erfolgreich. Und so konnte der ein oder andere Mensch zum Nachdenken bewegt werden. Steuergelder kann mensch weitaus besser und sinnvoller nutzen als ein den Ausbeuter_innen entflohenes Känguru (lebt alleine!) mit polizeilicher Hilfe wieder einzufangen.

Schlussendlich lässt sich sagen, dass die Einwohner_innen Zevens tausend mal mehr Ahnung zu haben scheinen, was Tierhaltung und Tierschutz bedeutet als der Zirkus Charles Knie, auf dessen Website zu diesen beiden Punkten nur steht:

„Diese Seite wird derzeit von uns überarbeitet. Wir bitten um Ihr Verständnis.“

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Niedersachsen ist Zweiter beim Fleischexport http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/01/niedersachsen-ist-zweiter-beim-fleischexport/ http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/01/niedersachsen-ist-zweiter-beim-fleischexport/#comments Sun, 01 Apr 2012 11:04:46 +0000 VC Allgemein http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/01/niedersachsen-ist-zweiter-beim-fleischexport/ aus den NDR Kurzmeldungen
| 29.03.2012 11:46

In Niedersachsen sind im vergangenen Jahr 1,8 Millionen Schlachtungen
ausgeführt worden. Damit liegt Niedersachsen nach Nordrhein-Westphalen
bundesweit auf Platz zwei bei Fleischerzeugung und -export. Jedes vierte
exportierte Kilogramm Fleisch stammt aus Niedersachsen. Wichtigste
Abnehmer sind Russland, Italien und die Niederlande. Die 2010 nach
Russland exportierten Mengen belaufen sich auf 120.000 Tonnen in einem
Wert von 118 Millionen Euro.

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Lautstark gegen Circus Belly http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/01/lautstark-gegen-circus-belly/ http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/01/lautstark-gegen-circus-belly/#comments Sun, 01 Apr 2012 11:03:01 +0000 VC Allgemein http://veganconnection.blogsport.de/2012/04/01/lautstark-gegen-circus-belly/ Am 24. März demonstrierten wir mit rund 16 Tierrechtsaktivist_innen lautstark gegen den in Bremen-Osterholz gastierenden Zirkus Belly an der Ecke Hans-Bredow-Straße und Julius-Faucher-Straße. Bereits am 21.März gab es eine Kundgebung, weshalb die Zirkusmitarbeiter erneut aggressiv das Privatgrundstück verließen um die Protestler verbal zu attackieren und mit handgreiflichen Maßnahmen zu drohen.
Tierquälerei sei, laut Aussage des Belly Direktors Klaus Köhler, in seinem Zirkus Fehlanzeige. Und artgerecht, was sei schon artgerecht.
Bestimmt können es nicht die knapp 40qm Außengehege gewesen sein, in denen 3 Wildkatzen (Tiger und Löwen) den gesamten Tag über hausen müssen und der prallen Sonne ausgeliefert sind, von denen der Direktor Klaus Köhler da sprach. „Artgerecht“ sieht definitiv anders aus.
Ein Schild mit der Aufschrift: „Kein Wildtierverbot im Circus, Beschluss von Senatorin Jürgens Pieper (SPD)“ , wirkt da gar schon wie eine politische Ohrfeige gegen den Bremer Senat, dem es anscheinend an Durchsetzungsvermögen fehlt, denn schon im deutschen Tierschutzgesetz steht:

„Elfter Abschnitt – Durchführung des Gesetzes
§16
(1) Der Aufsicht durch die zuständige Behörde unterliegen
[…]
5. Einrichtungen und Betriebe,
a) die gewerbsmäßig Tiere transportieren,
b) in denen Tiere während des Transports ernährt, gepflegt oder untergebracht werden,
[…]
(3) Personen, die von der zuständigen Behörde beauftragt sind, sowie in ihrer Begleitung befindliche
Sachverständige der Europäischen Kommission und anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union
(Mitgliedstaaten) dürfen im Rahmen des Absatzes 2

1. Grundstücke, Geschäftsräume, Wirtschaftsgebäude und Transportmittel des Auskunftspflichtigen während
der Geschäfts- oder Betriebszeit betreten,
[…]
5. Verhaltensbeobachtungen an Tieren auch mittels Bild- oder Tonaufzeichnungen durchführen.

Der Auskunftspflichtige hat die mit der Überwachung beauftragten Personen zu unterstützen, ihnen auf Verlangen insbesondere die Grundstücke, Räume, Einrichtungen und Transportmittel zu bezeichnen, Räume, Behältnisse und Transportmittel zu öffnen, bei der Besichtigung und Untersuchung der einzelnen Tiere Hilfestellung zu leisten, die Tiere aus den Transportmitteln zu entladen und die geschäftlichen Unterlagen vorzulegen. Der Auskunftspflichtige hat auf Verlangen der zuständigen Behörde in Wohnräumen gehaltene Tiere vorzuführen, wenn der dringende Verdacht besteht, dass die Tiere nicht artgemäß oder verhaltensgerecht gehalten werden und ihnen dadurch erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden und eine Besichtigung der Tierhaltung in Wohnräumen nicht gestattet wird.“

Gestze sind halt scheinbar eben doch nicht Lösung der Probleme…

Wieso greift die Stadt Bremen also nicht durch, wo sie doch sonst jedes kleine Vergehen schon im Keim erstickt?

Die „Schnauze“ solle man halten und sich lieber Arbeit suchen, entgegnete Köhler den friedlich Demonstrierenden, welche lautstark einluden den „Circus Belly, den Zirkus, der rund 16 Paragraphen des deutschen Tierschutzgesetztes umgeht oder gar bricht“, zu besuchen um sich selbst ein Bild der „artgerechten Haltung“ zu machen. [Achtung, Ironie!]
Selbst als die Beamt_innen der Polizei vor Ort waren, konnte Köhler es nicht besser ausdrücken: „Denen trete Ich in den Allerwärtesten wenn die nochmal so laut sind und die Kinder zum Weinen bringen“. Tatsache war jedoch, dass die einzigen Kinder, die an diesem Tag weinten rund 30 Jahre plus waren und zudem dem Zirkus angehörten.

Fakt ist, wer den Circus Belly besucht, bekommt eine Vorstellung der Extraklasse gewährt: Ein Zirkus, der sich nicht zu fein ist auch mal seinen Ärger in der unmittelbaren Nähe von Kleinkindern kund zu tun;
Ein Zirkus, der es versteht wie man geltende Gesetze umgeht, Tiere ausbeutet und Menschen bedroht;
Ein Zirkus, der weiß, wie man seine Artisten zu Schlag-fertigen Argumenten bewegt und selbst die kleinsten schon an der Schikane teilhaben lässt.

Die Resonanz der Zuhörer_innen und vorbeifahrenden Menge war den Demonstrant_innen sehr positiv zugeneigt und viele Flyer wurden interessiert und zustimmend von Autofahrer_innen und Passant_innen entgegengenommen.
Letztlich dürfte selbst die eine oder andere Hupe mit hochgestrecktem Daumen als Pro für die Kundgebung den Zirkusleuten nicht entgangen sein.

BellyKundgebungMärz2012

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